die Realisierun

Schlauch- und Gegenlungenverbinder

Da die von uns bevorzugten und am Markt vorhandenen Verbindungselemente für uns nicht verfügbar waren, haben wir eigene Verbindungselemente entworfen.

Diese sind in starker Anlehnung an bereits vorhandene Verbindungselemente entstanden, die eine Arretierung der Einzelteile mit einer tangential eingeschobenen Rundschnur erreichen. Besten Dank hier für den wirklich tollen Austausch!

Einatemkopf mit eingesetzter Rundschnur
Einbausituation der Rundschnur
Schlauchverbinder mit Nut für Rundschnur
Fixierter Schlauchverbinder an Kopf
Bohrvorrichtungen für Kalk und Schlauchverbinder
Bohrvorrichtung für Schlauchverbinder vor einsetzen der Zentrierhülsen
Tangential angebohrter Verbinder
Übergang der tangentialen Bohrung in die Führungsnut der Rundschnur

Gegenlungen

Die ursprüngliche Idee war, eine 2schalige Gegenlunge zu entwerfen, die eine robuste Außenhülle und eine transparente und maximal elastische Innenblase haben sollte. Um einen optimalen Schnitt der Gegenlunge zu finden, haben wir für Versuche auf die Außenhülle verzichtet und lediglich die innere Gegenlunge verändert.

Gegenlunge #1
Nicht ganz erfolgreich
Erste Schnitt Optimierungen
Schweißzange zur Folienverschweißung
Material ist leider nicht so robust wie gedacht
Ausgebesserte Ecke nach Gegenlungenplatzer
Kollabierschutz – ca. 5. Variante
Optimierter Kollabierschutz – ca. 10. Variante
Flexible Gegenlunge für Diamond SM System
Materialwechsel und Schnittoptimierung für Diamond SM System
Vor dem verschweißen: Gegenlunge für TS SM System
Detail Kalkbehälteranschluß mit angebrachter Lasche zur Gegenlungenfixierung
Papierschablone für TS Gegenlunge
TS Gegenlunge

Aktuell bewährt sich das neue Gegenlungenmaterial derart gut, dass vermutlich auf die äußere Gegenlunge komplett verzichtet werden kann!


WOB Optimierung

Um den Atemwiderstand so gering wie möglich zu gestalten wurden zum einen mehrere unterschiedliche Schnitte und Ausführungen der Gegenlungen im Wasser getestet, als auch statische Versuch durchgeführt, die den Strömungswiderstand der gesamten Kalkbehälter reproduzierbar messbar machen. Auf Basis dieser Messungen konnten unterschiedliche Ausführungen der Komponenten und Atemkalke schnell und einfach gemessen, bewertet und optimiert werden.

Versuchsaufbau mit U-Rohr und Radialgebläse
U-Rohr Detail: dP 6mm Wassersäule
Einfluss unterschiedlicher Atemkalke auf den Strömungswiderstand

Update 12/2025: Radial durchströmter Kalkbehälter

Aufbau eines radial durchströmten Kalkbehälters zur Reduzierung des Strömungswiderstandes im Atemkalk. Vergrößerung der angeströmten Fläche und Reduzierung der durchströmten Länge um ca. Faktor 4. Reduktion der Atemkalkmenge um ca. 15%.

Prototyp radial durchströmter Kalkbehältereinsatz
Eingebauter Kalkbehältereinsatz ohne Deckel. Anströmung erfolgt über Spalte zwischen Einsatz und Innendurchmesser des gesamten Behälters.
Eingebauter und befüllter Kalkbehältereinsatz mit Deckel. Tauchbereit
Messung des Strömungswiderstandes: Radial durchströmter Atemkalk reduziert den Strömungswiderstand um ca. 50%
Ausgebauter und verbrauchter Behältereinsatz. Unterseite
Ausgebauter und verbrauchter Behältereinsatz. Oberseite

OPV Anpassung

Auf Grund der Lageabhängigkeit des OPV muss das Auslassverhalten angepasst werden. Dafür wird die kleine Feder des OPV mit angepassten Zentriertellern stärker vorgespannt.

Teildemontiertes OPV
Unterschiedlich hohe Zentrierteller: 7mm, 5mm, 3mm, Original

Wasserfalle

Um zu verhindern, dass Kondensat oder auch kleinere Mengen an Wasser in den Kalk eingetragen werden kann, wird in den Kopf eine Wasserfalle eingesetzt.

Generation 1: Wasserfalle aus PMMA
Generation 2: Querschnitte vergrößert, Auswurfpumpe integriert
Generation 3: Querschnitte optimiert, Wasser-Reservoir vergrößert, Pumpe integriert
Generation 4: Gasinjektor integriert, Anströmung Kalkbehälter maximiert, Pumpe optimiert

Thermo-Design

Um den Kalk bestmöglichst zu isolieren, ist dieser in Anlehnung an ein Dewar Gefäß aufgebaut.

Update 12/2025 Wärmeleitfähigkeitsmessung:~0,08W/mK (ca. 50% von PVC)

FLIR Test: Kalkbehälter gefüllt mit heißem Wasser